Neues Sanitärgebäude für den Wohnmobilstellplatz auf der Badehalbinsel Absberg

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Donnerstag, 28. April 2016

Auf der Badehalbinsel Absberg entsteht derzeit ein zweites Sanitärgebäude für den Wohnmobilstellplatz. Weil die Badehalbinsel bei Campern immer beliebter und an guten Wochenenden von über 400 Fahrzeugen angesteuert wird, bildeten sich vor dem bislang einzigen Sanitärgebäude regelmäßig lange Warteschlangen. Im Herbst 2015 beschloss der Zweckverband Brombachsee daher den Neubau. Rechtzeitig zur Hauptsaison – also spätestens Mitte Juni ¬– soll das neue Sanitärgebäude fertig sein.

Bisher standen den Campern drei Damen- und zwei Herrentoiletten und jeweils zwei Duschen zur Verfügung. Mit dem neuen Gebäude kommen nun noch einmal sechs Damentoiletten, vier Herrentoiletten, vier Urinale sowie jeweils vier Duschkabinen hinzu. Im überdachten Außenbereich finden die Camper außerdem acht Spülbecken. Die beiden Sanitärgebäude befinden sich in unmittelbarer Nähe zueinander – während der Reinigungsarbeiten oder bei geringem Besucheraufkommen kann so ein Gebäude geschlossen werden.

Ende März hat die Zimmerei Stark aus Auhausen mit den Fundamentarbeiten des zehn mal 15 Meter langen Holzgebäudes begonnen. Der Aufbau des Gebäudes erfolgte vergangenen Montag und dauerte drei Tage. Die Einzelteile wurden von der Firma Stark vorgefertigt und anschließend auf die Badehalbinsel gebracht. Nun folgen der Innenausbau und die Installation der Sanitäranlagen.

Wohnmobilstellplatz nun optisch und technisch auf dem neuesten Stand

„Wir haben unseren Wohnmobilstellplatz in den vergangenen Jahren enorm aufgewertet“, sagt Landrat Gerhard Wägemann, Vorsitzender des Zweckverbands. Die abschüssigen Stellflächen wurden terrassiert und eingegrünt, die Zufahrtswege wurden neu befestigt. Außerdem gibt es mittlerweile 220 Stellplätze mit Stromanschluss. Durch die Aufwertungen erlangte der Platz eine Vorreiterstellung im Wohnmobil-Portal TOP-Platz und als erster Wohnmobilstellplatz überhaupt das ECO-Camping-Label.

„Um den Standard weiter auszubauen und zusätzliche Gäste zu gewinnen, war die Errichtung des zweiten Sanitärgebäudes inklusive Entsorgungsstation unumgänglich“, erklärt Wägemann. „Jetzt sind wir optisch und technisch auf dem neuesten Stand und bleiben konkurrenzfähig.“

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