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Das Belebungsbecken

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Die sechs Kaskaden des Belebungsbeckens haben einen Nutzinhalt von 6x1.000m³. Bei Bedarf können zwei oder vier Einheiten außer Betrieb genommen werden, um die Anlagengröße saisonal zu reduzieren oder Wartungsarbeiten durchzuführen.

Der Zulauf in die erste Kammer wird mit dem Rücklaufschlamm vermischt unter einer tief gezogenen Tauchwand eingeleitet. In die zweite Kammer wird nitrathaltiges Kreislaufwasser aus dem Belebungsbeckenablauf zur Denitrifikation zurückgeführt. Zur Unterstützung der biologischen Phosphorreduzierung besteht zudem die Möglichkeit eines internen Teilkreislaufes aus dem Ablauf der zweiten in den Zulauf der ersten Kammer.

Die ersten drei Kaskaden sind mit langsam laufenden Rührwerken ausgerüstet, um den Beckeninhalt ohne Sauerstoffeintrag umzuwälzen und Ablagerungen zu vermeiden. Die dritte Kammer kann wahlweise auch in Abschnitten belüftet und damit der Nitrifikationszone zugeordnet werden.

Die Kammern vier bis sechs sind mit einer feinblasigen Flächenbelüftung für Sauerstoffeintrag und kombinierte Umwälzung ausgerüstet. Diese drei Kaskaden dienen als Nitrifikationseinheit, wobei die Druckluft über drei polumschaltbare Drehkolbengebläse im Erdgeschoß der Gebläsestation erzeugt und gefördert wird. In den Ablauf des Belebungsbeckens- oder wahlweise in den Rücklaufschlammstrom- wird Eisenchloridlösung aus dem Fällmitteltank zudosiert. Da die biologische Phosphorreduzierung meist nur für eine Teilentnahme ausreicht, wird mit dieser Stützfällung die Einhaltung der geforderten Ablaufqualität durch chemische Phosphatfällung sichergestellt. Der doppelwandige Fällmitteltank ist neben der Gebläsestation aufgestellt. Die zugehörige Steuerungstechnik und die Dosierpumpen sind wetterfest in einem kleinen Anbau der Gebläsestation installiert.

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