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Schlammentwässerung

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Bei Vollauslastung fallen in der Kläranlage täglich 45 bis 50m³ eingedickter Faulschlamm an, d.h. arbeitstäglich sind 60 bis 65m³ zu entwässern. In der Membranfilterpresse wird diese Menge auf ca. 8m³ je Arbeitstag reduziert, wobei der Feststoffanteil im entwässerten Endprodukt mindestens 35% betragen soll.

Zur Verbesserung der Entwässerbarkeit werden dem Faulschlamm organische Polymere zudosiert. Bei Bedarf kann zusätzlich Eisenchlorid beigegeben werden, um den Entwässerungserfolg sicherzustellen und ein gutes Ablöseverhalten von den Filtertüchern zu erreichen. Die Membranfilterpresse ist eine Sonderbauform einer Kammerfilterpresse, bei der vorkonditionierter Schlamm mit hohem Druck zwischen Filterplatten entwässert wird. Der Druckaufbau erfolgt in zwei Stufen: Zur Füllung der Kammern zwischen den Platten wird eine Exzenterschneckenpumpe eingesetzt, mit anschließender Drucksteigerung auf ca. 7bar. Danach wird der Schlamm über eine flächenhaft wirkende Gummimembrane nachgepresst, wobei der Druck allmählich auf 12 bis 15 bar erhöht wird. Durch die Filtertücher auf den Platten kann das Schlammwasser abfließen zur Abwasserbehandlung. Nach Beendigung des Entwässerungsvorganges öffnen die Filterplatten und der entwässerte Klärschlamm fällt in 1,20x1,20 m großen Filterkuchen in einen darunter stehenden Abfallcontainer. Eine neue Entwässerungscharge kann beginnen.

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