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Voreindicker und ÜS-Entwässerung

Der runde Voreindicker mit 220m³ Nutzinhalt bildet eine Baugruppe mit zwei Schlammstapelbehälter und dem Schlammpumpwerk. Der Voreindicker nimmt den Rohschlamm aus den Vorklärbecken sowie angelieferten Fäkalschlamm auf. Eine GfK-Abdeckung verhindert Geruchsbelästigung und ein einfaches Krählwerk mit Bodenräumschild verbessert die Eindickwirkung. Der Schlammabzug erfolgt tagsüber gleichmäßig über Stunden verteilt, der Wasserabzug diskontiniuierlich ein – bis zweimal täglich.

Um den Voreindicker klein zu halten und Phosphor-Rückbelastungen der Kläranlage zu vermeiden, wird der Überschuss-Schlamm aus der Belebung getrennt abgezogen, maschinell aufkonzentriert und direkt der Faulung zugeführt. Zur Überschussschlamm-Entwässerung dient eine langsam drehende Siebtrommel nach vorheriger Polymerkonditionierung. Rohschlamm und Überschussschlamm erreichen so vergleichbare Feststoffkonzentrationen von 4-6% TS. Die Siebtrommel mit allen Zusatzeinrichtungen und Schaltanlagen ist im Hochbauteil des Schlammpumpwerkes untergebracht, während im Kellergeschoss dieses Gebäudes die Pumpen zur Faulbehälterbeschickung, die Schlammförderpumpen zur Schlammentwässerung und die Dosierpumpen für das Schlammwasser installiert sind.